Namibia Teil 3, Windhoek - Tirasberge

23 Tage, 2700km
Total: 972 Tage, 106'970km

Namibia zum dritten und Weihnachten bei 40 Grad im Schatten. Jippiiiiii
Geschenke gab es keine bei uns. Wieso nicht?
Weil wir jeden Tag Weihnachten haben! Diese Reise ist wie ein riesengrosses Geschenk für uns. Zusammen all dies zu erleben ist das schönste Geschenk. :-)

Doch nun zu unseren letzten drei Wochen. Am Ende unseres letzten Blog waren wir gerade auf dem Weg nach Windhoek.
Ruckzuck rein, alles nötige für BRECH und uns eingekauft, die "Muss" Sehenswürdigkeiten reingezogen und genauso schnell wieder raus aus der Stadt.
Für unseren Geschmack, keine Stadt zum verweilen.

Boshua Pass 1
Über den einsamen Boshua Pass fuhren wir zu den Tinkasbergen. War das schön, wiedermal wild zu pfusen. chäschipüüüü

Rock Arch, Tinkas, Namib Naukluft NP (1)
Über eine Rumpel Piste kamen wir zum Rock Arch. Im kühlen Schatten des Arches, futterten wir unser Mittagessen weg.
In dieser Affenhitze mutieren wir noch zu Schattengewächse! Den auch bei der Blutkoppe, knallte die Sonne erbarmungslos runter.

Blutkoppe und BRECH, Namib Naukluft NP
Ein Baum, ein Schatten, und hier stehen wir.

Für den nächsten Tag planten wir bis nahe an die Küste zu fahren, da weht immer eine kühle Brise und ist dadurch ein heiss begehrtes Feriendomizil der Südafrikaner. Auf gehts, da müssen wir hin. Brauchen eine Abkühlung.

Vorbei an der bekannten Mondlandschaft in das trockene Swakop Flussbett rein. Bereits hier waren die Temperaturen wieder im Normalzustand. Supi.

Teerstrasse entland der Dünen, Swakopmund-Walvis Bay 2 Getriebeöl, Öl, alle Filter Service, 125'640km, Swakopmund  5
Durch Swakopmund durch und alles der Küstenstrasse entlang nach Walvis Bay. Die Strasse liegt eingebettet zwischen gewaltigen Dünen und dem Atlantik.

Inzwischen konnten wir unserem BRECH Gutes tun. Ein kompletter Service von uns selber gemacht, mit allem drum und dran.
So haben wir die Gewissheit und Kontrolle das alles OK ist. Auch unerlässlich sind die täglichen Kontrollen und prüfende Blicke, um und im BRECH.

Sämtliche Ölwechsel machen wir schon immer selber, ist ja keine Hexerei. Öl raus, Öl rein. ;-)
Aber eine gute Vorbereitung ist schon wichtig.
Zum Beispiel, ein gutes Öl-Auffangbecken. Dazu gibt es Spezielle zu kaufen oder man bastelt sich selber Einen, mittels alten 10L Wasserkanister.
Ein super Trichter, ergibt sich aus einer aufgeschnitten Pet-Flasche. Das Altöl, in die neuen leeren Ölflaschen, und bei den Tankstellen oder Garagen, entsorgen. Weltweit kein Problem.

Was unser Separ-Dieselvorfilter (siehe Foto oben re), die letzten 11'500km so alles schluckte, sieht man gut anhand des neuen weissen Papierfilters.
Toll, haben wir dieses Teil. Verlängert es doch die Laufzeit unseres Hauptfilters erheblich und ist zusätzlich ein 100% Wasserabscheider.
Überwiegend konnten wir im südlichen Afrika, den besseren 50ppm Diesel, statt den 500ppm Diesel tanken. Trotzdem rabenschwarz!!!!!!

Pelikane, Walvis Bay 2 Flamingos, Walvis Bay 10
In der Walvis Bay Lagune sahen wir weisse Pelikane und ein rosafarbenes Ballett-Schauspiel der Flamingos.

Vorbei an einer Salzgewinnungsfabrik, die unterhalb von Walvis Bay liegt, weiter zum Pelikan Point.

Piste zum Pelikan Point Leuchtturm, Walvis Bay 2
Eine total mystische Stimmung erwartete uns beim Pelikan Point draussen.
Fast unheimlich war es. Nebelschwaden zogen dahin, Tiefsand der immer tiefer wurde, Windböen die uns um die Ohren pfiffen, ein Leuchtturm für unsere Leuchtturm-Freundin und am Ende begrüssten uns ...

Seelöwenkolonie beim Pelikan Point, Walvis Bay 2 Seelöwenkolonie beim Pelikan Point, Walvis Bay 4
... 100derte von Seelöwen mit Ihren Jungen.

Chöpf, Mirabib Campsite, Namib Naukluft Park 4 Mirabib Campsite, Namib Naukluft Park 7
Gut abgekühlt ging es zurück ins heisse Landesinnere.
Durch den Namib Naukluft Park, führte uns der Weg zum superschönen Bushcamp Mirabib.

Fast kitschige Sonnenuntergänge mit knallroten Felsen und 1001 Sterne, isch da schööööööö höhöhöö

Spreets Hoogte Pass 5
Weiter über den Kuiseb Canyon, zum Gamsberg Pass und Spreets Hoogte Pass. Der ganze Pass ist nun mit Verbundsteinen gepflastert, nix mehr rumpelrumpel. Auch hier, easy zum wild übernachten und geniale Aussicht.

Aber jetzt weiter, zu dem Highlight in Namibia.

Dead Vlei, Sossusvlei 2
Sossusvlei, mit dem berühmten Dead Vlei.
Ist schon irre, das endlich selber zu sehen. In jedem Reiseführer oder Namibiaplakat zeigt man dieses Foto, mit den toten Bäumen in der Salzpfanne, umgeben von roten Dünen.

Am nächsten Tag wollten wir auf die gigantische Düne "Big Daddy". (Liegt hinter dem Dead Vlei)
Morgens um 5.00 öffneten sich die Tore im Parkeigenen Sesriem Campingplatz. Ab durch die Mitte, den zuerst mussten wir wieder die 60km durch den Park fahren, um ins Herz von Sossusvlei zu gelangen.

Chopf auf Big Daddy Düne, Sossusvlei 1 Wanderung auf Big Daddy Düne, Sossusvlei 13
Um 6.00 konnten wir losmarschieren. Viel später ist dies nicht mehr zum empfehlen, den die Sonne brennt erbamungslos.
Steil geht es hoch. Sind nur wir Schweizerli, wiedermal die Bergbezwinger? hihi... Wir legen die ersten Spuren und kommen Jippiiiii schreiend oben an.
Der Ausblick von der Big Daddy ist bombastisch. Lange sitzen wir auf dem Dünenkamm und geniessen diesen Augenblick.

ewig langer super Abgang von Big Daddy Düne, Sossusvlei 20 Chopf mit halber Düne im Schuh, Sossusvlei 10
Der Abgang ist schier endlos. Ewig spurten wir in direkter Falllinie runter. Stoppen immer wieder und können es kaum fassen, wie lange es geht. Erst da wird uns so richtig bewusst, wie hoch diese Düne ist.

Und weil's so schön war, marschierten wir nochmals durch den Dead Vlei. Aber ohne ein Kilo Sand extra im Schuh. :-)

BRECHopf, Sossusvlei Sesriem Canyon, Sossusvlei 7 (1) & 2)
Sand wühlen macht Spass, jippiii
Der Sesriem Canyon, gleich um die Ecke, ist ein Besuch wert. Tolles Licht mit coolem echoechoechoechooooooo

Wanderung 10km Olive Trail, Naukluft Mountain Zebra Park 8 Puffotter
Circa 100km weiter liegt der Naukluft Mountain Zebra Park, mit dem bekannten Olive Trail. Ein 10km Rundtrip, über ein Plateau runter in den Canyon.
Der neu renovierte Campingplatz, mit supernettem Personal, liegt schön gelegen am Naukluft Flüsschen.
Bereits am nächsten Tag, starteten wir in den kühlen Morgenstunden, zu dieser Wanderung.

Nicht nur wir sind unterwegs, auch diese hochgiftige Puffotter, uahhhhhhh...weg da.

geniale Canyon-Wanderung 10km Olive Trail, Naukluft Mountain Zebra Park 8 (1) & 2) geniale Canyon-Wanderung 10km Olive Trail, Naukluft Mountain Zebra Park 18 (1) & 2)
Der Canyon war genial. Bei einem Teilstück konnten wir mit Hilfe einer Kette, die Steilwand runterkraxeln. Sackstark! Und die Farben erst, wowowoowowo

Lapa Lange Game Lodge-Camp
Durch einsames Farmland, ging es immer weiter nach Mariental. Hier füllten wir alles auf, Geld, Food und Diesel, perfekt.
Ein paar Kilometer ausserhalb die Lapa-Lange Game Lodge, auch mit Campsite . Wow. Blinker raus und reingefahren.

Ein gewaltig grosser Wildpark gehört dazu und abends beim Wasserloch, Nashörner, Gifaffen und Elands.

Purzeltagchopf, Lapa Lange Game Lodge-Camp 3 (1) Geburidrink vom Hause, Lapa Lange Game Lodge-Camp 5
Da heute Purzeltag war, kam dies mehr als nur gelegen. Vom Hause gab es einen extra Drink spendiert! Prost.
An dieser Stelle nochmals ein riesiges Dankeschön, für all Eure Glückwünsche die per Whats app oder Mail reinkamen. DANKE, ha mi uuu gfreut

Junger Gepard spielt um BRECH, Lapa Lange Game Lodge-Camp (1) Gepard, Lapa Lange Game Lodge-Camp 7 (1)
Endlich bekamen wir auch Geparden zu sehen. 3 Junge purzelten immer wieder bei uns vorbei, und spielten um BRECH rum. Was für ein Glück.
Der grosse Gepard, wurde auf einer Nachbarfarm eingefangen, weil er ihre Tiere riss. Die Lodge "rettet" Ihn, und hat nun was für uns Touristen. hmmmm, sicher auch nicht toll, aber besser als abgeknallt zu werden.

Camp Red Dune, unterhalb Gochas
Das Red Dune Camp.
Der Weg dahin war schon witzig. Eine super Piste führte im Wellengang über die roten Dünen hinweg.
Mutterseelenallein brutzelten wir in der Hitze, auf unserer Düne, dahin.
Von den Einheimischen bekamen wir zu hören, das die Hitze nicht mehr normal sei!!!!!
aha! Dann waren wir ja direkt tapfer, das wir es hier ausgehalten haben, haha.

Köcherbäume , Mesosaurus Park, nähe Keetsmanshoop 8 Köcherbäume , Mesosaurus Park, nähe Keetsmanshoop 11 (1)
Mit dem Fahrtwind um die Ohren, fuhren wir weiter zu den Köcherbäumen. Der Name kommt daher, dass früher die Buschmänner die Äste als Köcher benutzt haben. Weiches Zeugs raus und fertig war der Köcher für die Pfeile.
Die Bäume ergaben wunderschöne Fotomotive bei Sonnen Auf- und Untergang. Zudem liegen hier überall die übergrossen Steinmännchen, die wie von Riesen erschaffen sind. Diese Erosionsform nennt man Wollsack-Granit.

Piste zum Brukkaros Krater 3
Der Brukkaros Krater, war unser Weihnachtsplatz. Auf dem oberen verlassenen Camp, hatten wir eine Traumaussicht und den Krater für uns ganz alleine.
Eine Mückenkerze diente als Tannenbaum und ein Bushmenü mit vino tinto, rundete das ganze ab. Halelujaaaaaaa

Schloss Duwisib 4 Schloss Duwisib 2
Eine witzige Sehenswürdigkeit ist das Duwisib Castle. Im Jahre 1908 liess sich der Deutsche Baron von Wolf sein eigenes Schloss bauen.
Nur gerade 5 Jahre wohnten er und seine Gattin im Schloss.
Heute ist es ein Museum der Nationalpark Behörde NWR, mit schönem Campingplatz unterhalb des Schlosses.

schönste Landschaft von Namibia! Piste D707 2 Tirasberge, Piste D707
Weiter südlich, bei den Tirasbergen liegt die berühmte D707. Gemäss Reisführer, eine der landschaftlich schönsten Strecken von Namibia.
Ja, ist sie auch, sie bietet was fürs Auge, tolle Berge, Dünen, schöne Gästefarmen, irres Farbenspiel und Weite.

Nicht nur wir geniessen diesen schönen Teil, hier treffen wir wieder auf viele Südafrikaner, die hier oben Ihre Weihnachtsferien verbringen. Staub lässt grüssen, hatschi

Egg Rock mit BRECHopf, auf dem Privatgelände der Tiras Farm Tirasberge, auf dem Privatgelände der Tiras Farm 5
Auf der Tiras Farm, mit genialem "Adlernest" Campingplatz, dürfen wir auf Privatem Gelände rumkurven.
Diese Farm ist riesig, km-weit, gigantisch gross! Wie hier, ein Gen-manipuliertes Osterei?

Ostern hin oder her, zuerst feiern wir Sylvester. Lassen die Korken knallen und jubeln dem neuen Jahr entgegen.
Es war ein bombastischgigantischtolles Reisejahr, voller wunderbaren Erlebnissen.

Nun wünschen wir Euch ALLEN, megagigaturbomässig Glück für's 2015.
Ist einfach schön, dass Ihr uns so begleitet und schreibt, DANKE EU :-) und bis bald...

Namibia Teil 3 Chöpf auf Big Daddy Düne, Sossusvlei 2


Namibia Teil 2, Etosha NP - Windhoek

23 Tage, 2350km
Total: 949 Tage, 104'270km

Gugug! Schön das Ihr mit uns weiterreist, zum Etosha National Park.

Sonnenaufgang und Giraffen, Etosha NP 3
Seit Anfangs 2014 ist es möglich, ganz im Westen beim Galton Gate, reinzufahren. (Dieser Teil war bis anhin nur für Touren zugänglich.)
Viele Giraffen, Zebras und Antilopen begrüssten uns bei herrlich heissem Sommerwetter. Auf zum Game Drive.

Elefanten, Wasserloch Okaukuejo, Etosha NP 3
Abends bekamen wir ohne Vorbuchung, einen Platz im Okaukuejo Rest Camp. Judihui
Die Rest Camps haben alle ein eigenes beleuchtetes Wasserloch, das man in der Nacht besuchen konnte.
Geschützt hinter einer Absperrung, schauten wir dem treiben fasziniert zu. War mächtig was los, ein kommen und gehen, von Elefanten, Nashörnern, Giraffen und vielem mehr.........gaff gaff

Steppenzebras, Salvadora Wasserloch, Etosha NP 6
Auf die Minute genau mit dem Sonnenaufgang, öffneten sich die Tore des Rest Camps, zum Game-Drive.
Ein weiterer Tag in diesem Tierreichen Park stand vor uns. Auf geht's.

Es gibt unzählige Wasserlöcher im Etosha NP. Bei vielen hatten wir Riesenglück mit wunderschönen Tierbegegnungen.
Hunderte von Zebras kreuzten unseren Weg. Der Fotoapparat lief heiss.

Spitzmaulnashörner, Moringa Wasserloch, Restcamp Halali, Etosha NP 6 Blitz und Donner am Moringa Wasserloch, Restcamp Halali, Etosha NP 2
Die nächste Nacht verbrachtem wir im Halali Rest Camp. Dies liegt inmitten des Parks und hat keinen nahen Zugang von aussen. Deshalb sehr ruhig und schön.
Abends kamen die Spitzmaulnashörner zum Wasserloch. Ein gigantisches Gewitter braute sich zusammen. Fluchtartig jumpten wir in unseren BRECH zurück und schon knallten die ersten grossen Tropf. paffpaffpaff

Löwin beim Nebrownii Wasserloch, Etosha NP 19 Löwen, Charitsaub Wasserloch, Etosha NP 5
Junge Schabrackenschakale, Etosha NP 5 Tüpfelhyäne, Etosha NP 1 (1)
Frisch gewaschen, düsten wir bei Sonnenaufgang weiter.
Genial! Ein Löwentag für uns. Den Atem angehalten und nur noch gaffen. Irre......wir waren hin und weg.

Süss, waren die jungen Schabrackenschakale. Und schief, schaute die Tüpfelhyäne aus der Wäsche. hihihi

Hoba Meteorit, 50t, 3x1m, 83%Eisen, nähe Grootfontein 3 Hoba Meteorit, 50t, 3x1m, 83%Eisen, nähe Grootfontein 6
Unsere nächste schwere Sehenswürdigkeit, liegt in seiner ursprünglichen Position, nahe Grootfontein.
Der Hoba Meteorit wiegt 50 Tonnen, ist 3x1m gross und besteht aus 83% Eisen. Hau ruck.....

Aussicht vom Waterberg Plateau
Kilometerweit fuhren wir durch Farmland, bis wir den Tafelberg "Waterberg NP" erreicht haben. Wandern ist angesagt. Jippiiiiii
Wir kraxelten rauf und runter, was das Zeug hielt.

Wokchopf, Plateau Camp, Waterberg Wilderness Lodge Wokchopf, Plateau Camp, Waterberg Wilderness Lodge 1
Für den zweiten Abend war der Andersson-Campplatz schon weg, doch im neueren Teil, wartete bereits ein schöner Platz auf uns. Hier war die Grillstelle mit einem neuen Wok ausgestattet. Supi, den probierten wir mit einem Riesengeköche aus....mampf

unser Guide! Wanderung auf den Hohenfels, Weaver's Rock Lodge-Camp 3 Kaktusblüten, Weaver's Rock Lodge-Camp
Nur gerade einen Katzensprung weiter, fanden wir beim Weaver's Rock einen genialen Campingplatz. Geführt von Alex, einem Schweizer.
Im Garten standen riesige Kakten, die bei Nacht in voller Blüte waren.
Während der brütenden Mittagshitze, lagen wir wie faule Tomaten in der Hängematte rum, um gegen Abend frisch und munter auf den Hohenfels zu kraxeln. Als Guide bekamen wir Alex's Hund mit, hihihiihih , war witzig , wuff wuff (führte uns ein bisschen im schiessdreck ume, de sauludi)

Heuschrecke, Waterberg NWR Park 2 Nashornkäfer, Maori Camp, Grootfontein Tausendfüssler, Mountain View Trail, Waterberg NWR Park Skorpion, Maori Camp, Grootfontein 2
Es krabbelte überall, schillernde Riesen-Heuschrecken, witzige Nashornkäfer, 1000-Füssler und grosse Skorpione. uuuuuuaaaaahhhhhh

Ugab Terrassen mit Vingerklip 2
Über Otjiwarongo fuhren wir ins Damaraland, zu den Ugab Terrassen mit Vingerklip.
Ein tolles Landschaftsbild, was viel mit dem Monument Valley verglichen wird.

Lion Man Tour mit Guide, Steingravuren von Twyfelfontein 9 Organ Pipes, Twyfelfontein 6
In Twyfelfontein besuchten wir, zusammen mit einem Guide, die Jahrtausend alten Felsritzungen. Über ein grosses Gebiet findet man viele dieser Petroglyphen.
Sie wurden von den San's als Karte oder als Lerntafeln für die Kinder gebraucht. Het üs de Guide verzählt

Weiter ging es zum Tal der Orgelpfeifen und am "Verbrande Berg" vorbei.
Ein paar Kilometer weiter südlich, schlugen wir dann unser Nachtlager auf. tzzzzzzzz

über Stock und Stein, zurück ins Ugab Flussbett, Damaraland 2 Doros Crater, Damaraland 6
Ab in die Einsamkeit, über den Doros Krater zum Ugab River Canyon.
Hier fanden wir schöne Pfusiplätze in der zerklüfteten Bergwelt und Rumpelpisten für BRECH.

Pfusiplatz oberhalb des Ugab Flussbett, Damaraland Sackgasse! Ugab Riverbed Trail, Damaraland 8
Noch den letzten Pass, den Divorce Pass, erklommen und dann runter ins Ugab Flussbett. Steil ist geil
Weil heute noch nicht genug gerumpelt wurde, fuhren wir eine Schlaufe zum Rhino Camp und rauf zu einer verlassenen Mine, bevor's zum Pfusiplatz zurück ging.
Ein bisschen erhöht vom Flussbett, stellten wir uns für die Nacht hin. Stille und 1000 Sterne, was wollten wir mehr.

Der nächste Tag entpuppte sich zu einem richtigen Abenteuertag. Der mittlere Teil des Ugab Riverbed Trails, wurde von einer Ewigkeit nicht mehr befahren.

zugewachsener Ugab Riverbed Trail, Damaraland 4 Salz-Sand-Tau von den Sträuchern, Dreck pur für BRECH, Ugab Flussbett 4
Zugewachsene Pfade mit 3m hohem Schilf, Elefantenpfade, Sumpf und extreme Auswaschungen, versperrten uns immer wieder den Weg.
Zudem kam der Drill, das hinter jeder Kurve ein Elefantengetöse losgehen konnte. Aaaaahhhhhh
BRECH verwandelte sich immer mehr zu einem Sumpf-Dreckspatz.

Ugab Riverbed Trail, Damaraland 3 schmales Flussbett, Ugab Valley, Damaraland 4
Später öffnete sich das Tal langsam und der Weg wurde wieder gut fahrbar. Gute Wasserstrasse und schmales Bachbett, so ist's voll easy.

Brandberg 2
Ein runder Fleck in der Landkarte, das Brandberg Massiv, mit der White Lady Felszeichnung.
Die Lady liessen wir mal Lady sein, und kurvten einfach so um das ganze Massiv rum. (Peter meint, die weisse Lady sitzt ja neben mir ;-)

Messum02
Über eine Wellblechpiste ging es weiter zum Messum Krater.
Eine gigantische Mondlandschaft.
Der Krater hat einen Durchmesser von 25km. Für zwei Tage, genossen wir die Weite, die Farben, den Wind und die Stille.

gigantische Welwitschia mirabilis, Piste durch Messum Krater 5 Chopf-Steinritzer, Pfusiplatz nach Verbrande Berg
In dieser Gegend gibt es viele grosse Welwitschia mirabilis. Eine der älteste Pflanzengattung der Erde, die mehrere hundert Jahre alt werden kan.
Unser Stein-Smily macht vielleicht auch mal Geschichte!

Skeleton Coast 2 Schiffswrack, Zeila of Hagana 2008, unterhalb Henties Bay 2
Bereits beim Messum Krater hatten wir einen echten "Temperatursturz". Von der Hitze gegart, sind wir die Kälte nicht mehr gewohnt. hihihi, bei 22 Grad ziehen wir schnell mal einen Pullover über. Weicheier!!!!!!!

Der Atlantik ist erreicht. Jippiiiiii
Lange ist es her, seit wir ihm in Südafrika tschüss gesagt haben.
Entlang der Skeleton Coast, fahren wir die hartgepresste Salzpiste runter, Richtung Swakopmund.
Eine berüchtigte Küste, an der viele Schiffswracks liegen. Wie zum Beispiel die Zeila of Hangana vom 2008.

Stadtrundfahrt mit Velo, beim Jetty von Swakopmund Shoppingstrassen von Swakopmund 3
Jacke an und Fahrrad raus. In Swakopmund, das sehr "Deutsch" ist, radelten wir die Gassen ab, und machten einen extra Bogen um den ersten Weihnachtsvorboten. laaalalalaaaaa

Östlich der Stadt liegt der tolle Campingplatz "Sophia Dale", geführt von Metzgermeister Manfred und Michaela. Eine Oase zum erholen und leckere Sachen einkaufen, wie selbstgemachten Frischkäse, Wurst und Wildfleisch. hmmmmmmmmm

Spitzkoppe7
Jacken weg, und ab in das heisse dampfende Landesinnere.
Zur Spitzkoppe.
Sie wird als das Matterhorn Namibias bezeichnet. Das mussten wir natürlich überprüfen!!! hihihi

Die Felslandschaft, wie auch die speziellen Felsbogen sind sehr sehenswert.
Besonders bei Sonnenuntergang verfärben sich die Felsen knallrot.

Bull's Party, Ameib Guest Farm, Erongo Berge 7 Phillip's Cave, Ameib Guest Farm, Erongo Berge 3
Unser nächstes Ziel lag 90km weiter östlich. Die Ameib Gästefarm, in den Erongo Bergen.
Ein riesiges Gebiet, das auch Wildtiere beherbergt. Jedoch eher bekannt ist für die Phillip's Cave, mit den Jahrtausend alten Felsmalereien und der "Bull's Party", gigantische Granitblöcke.

Wir erreichen Windhoek und stehen nun bei der Gästefarm Elisenheim.
Hier treffen wir auf die Weltrekordreisenden, Emil und Liliana aus der Schweiz.
Seit 30 Jahre sind sie unterwegs, wir haben uns viel zu erzählen und verbringen tolle Stunden miteinander. Der Gesprächsstoff geht so schnell nicht aus :-)))) Gewaltig!

Nun aber ab die Post, mit diesem neuen Blog und viel Spass beim lesen.
Wir machen in der Zeit Windhoek unsicher und kaufen paar Liter Öl für unser Arbeitstier BRECH.

Namibia Teil 2