February 2015

Namibia Teil 5, Grenze Bo/Nam - Verschiffung

14 Tage, 1430km
Total: 1022 Tage, 112'630km

Unsere letzte Etappe in Afrika!
Die Grenze Mamuno Border, ratzfatz gepackt und das zweitemal in Namibia unterwegs.
Einkauf und pfusen im Städtchen Gobabis und weiter über 300km NW durch einsames Farmland.

Buchhaltungschopf, Weaver's Rock Lodge beim Waterberg kaputter Coleman Stuhl mit Holz geflickt, Weaver's Rock Lodge beim Waterberg 1
Eine Insel der Ruhe fanden wir bei Alex, im Weaver's Rock nahe Waterberg. Ein wunderschöner Campingplatz im Grünen unter schattenspendenden Bäumen.

Hier fällten wir einige der wichtigsten Entscheidungen die unseren Weiterweg formten.
Durch positive Fügungen im private Bereich und diversen Abklärungen, kristallisierte sich unser Weg immer klarer hervor.
"Wir fahren nach Walvis Bay, um BRECH Richtung Europa zu verschiffen" Yeahhhhhhh

Alles dementsprechend per Mail abgecheckt und gebucht. Nun flogen die Fetzen. Ab ging es in einem riesigen Bogen und einem Mampfistop im Oppi Koppi, Richtung Walvis Bay.

Herero Frauen in Gobabis 2 Dorfleben, auf dem Weg zur Skeleton Coast 4
In einem Dorf begegneten wir den chic eingekleideten Herero Frauen. Im Stoffladen um die Ecke, konnten wir Ihnen beim Einkauf über die Schultern gucken. Bis zu 12m Stoff brauchen Sie für ein Kleid. Wir standen mit unserem 2m Stoffteil da, und lachten uns gegenseitig an. :-)))))

re Bild: Per Eselkarre in den Freitagabend. "Sufftour"

unterwegs vom Grootberg Pass zum Skeleton Coast Park 1 Gate, Skeleton Coast Park 2
Wir nix mit Ausgang, wir fuhren weiter durch das Damaraland, Richtung Skeleton Coast Park.
Unterwegs übernachteten wir wild, kurz nach dem Grootberg Pass, mitten in der Einsamkeit. Kein Auto, kein Licht, aber 1000 Sterne. Wir lieben es.

Fischers Fritze nahe Henties Bay 6 Transit durch den Skeleton Coast Park 5
An der Skeleton Coast Küste war gewaltig was los. Es war Wochenende und die Fischers Fritze gaben Ihr bestes. Nicht nur Fische zogen Sie raus, auch viel Seetang und tolle Verwuseleien mit Nachbars-Silch, uahhhhhhhihihi

Namib Car Wash in Walvis Bay, putzen für Verschiffung 2 Namib Car Wash in Walvis Bay, putzen für Verschiffung 6
Die Vorbereitungen für die Verschiffung liefen nun auf Hochtouren. BRECH kriegte sein Rundum 30Grad Vollwaschgang von sechs Helfershelfer. So eine Putzaktion, wie für Australien, war hier nicht nötig. Hier reicht = sauber. :-)

Vorbereitung für Verschiffung, Solarpanel, beim alte Brücke Resort Camp, Swakopmund 2 Vorbereitung für Verschiffung, beim alte Brücke Resort Camp, Swakopmund 1
In Swakopmund fuhren wir zum Camping "alte Brücke". Hier gab es Rasen, Wasser und bei jedem einzelnen Platz ein Häusle mit WC und Dusche. voll Luxus
Hier erledigten wir all die kleinen Sachen und machten BRECH ready für die grosse Schiffsreise. schaukelschaukel

Fish and Chips im Tiger Reef, Swakopmund (1) Chöpf, Skeleton Coast Park 1
Abends genossen wir das Meer und gönnten uns einen feinen Fischhappen im Tigers Reef. mampf

Ana's Inn Self Catering, euse Pfusiplatz für 4 Nächt, Walvis Bay choche im Ana's Inn Self Catering, Walvis Bay
Ein Tag vor der Verschiffung brachten wir unser Reisegepäck im Ana's Inn, Walvis Bay unter. Für die nächsten Tage war dies unser Pfusiplatz.
Jaaaa, Yummy Yummy gekocht, damit wir auch fit waren, denn am nächsten Morgen hiess es...

verladen mit stark rambonierter Rampe, Transworld Cargo, Walvis Bay 4 BRECH im 20" Container festzurren, Transworld Cargo, Walvis Bay 6
BRECH in den 20" Container zu packen.
Mit wenigen Worten gesagt, geschah dies auf afrikanische Art. Mit einer Rampe, die aussah als ob "e Kueh sie i dä Schnurre gha het" und einem Boden der Wellengang hatte, war dies nicht so einfach. Doch mit Holz, Gummimatte, vielem Hauruck und 10 Helfershelferngaffern, schafften wir auch dies.
Wie beim letzten mal zurrten wir die grossen Räder an die Seitenwand und fuhren mit unseren Containerräder mit Müh und Not über die ramponierte Rampe.

Transworld Team, Walvis Bay
BRECH ist drin, judihui. Nun wünschen wir Dir, lieber BRECH, eine gute Reise und freuen uns jetzt schon auf das Wiedersehen in Algeciras (Spanien).
Mit dem abgestempelten Carnet im Sack, ging es zurück ins Zentrum von Walvis Bay.
Ganz komisch, so ohne BRECH... er fehlt uns bereits ;-)

Afrika Abschiedsessen im Anker beim Jetty, Walvis Bay 1 Afrika Abschiedsessen im Anker beim Jetty, Walvis Bay 4
Die letzten drei Tage verbrachten wir in Walvis Bay. War gut so, den so konnten wir unsere eigenen Motoren wieder runterfahren. jippiiii
Unser Afrika-Abschiedsessen genossen wir mit viel Fisch beim Jetty draussen.

8 Monate im südlichen Afrika, mit all den wunderbaren Landschaften, verschiedenen Kulturen und vorallem den Tierbegegnungen, werden uns in bester Erinnerung bleiben. Wir sind froh, dass wir uns dazumal in Australien, für diesen Teil der Reise entschieden haben. Wir sind glücklich das alles so wunderbar passte und wir viele schöne Erlebnisse hatten. Wir sind nun ready für die letzte Etappe.

IMG_2436 Bildschirmfoto 2015-02-17 um 11.32.04
Wie immer reisten wir nur mit Handgepäck. War gut so, mussten wir doch zweimal umsteigen, in Johannesburg und Dubai. So zog sich unsere Flugreise in ewige Länge. schnarch..........
Doch auch wir kamen noch ans Ziel. Bald hiess es "fasten your seat belt" und wir waren im Landeanflug von Lissabon (Portugal).
Mit einem Fernbus düsten wir zu der Algarve runter, nach Lagos. Hier wurden wir mit einer riesigen Willkommensfreude von den Eltern (Susanna) begrüsst, die hier überwintern. Nach über drei Jahren schlossen wir uns wieder in die Arme.

Inzwischen schippert BRECH auf hoher See. Wir schreiben Euch bald wieder, wie es so weitergeht mit unserem Nachhauseweg :-)))))))))

Namibia Teil 5 IMG_2445 (1)


Botswana Teil 3, Kgalagadi NP - Western Woodlands

9 Tage, 1130km
Total: 1008 Tage, 111'200km

Sonnenuntergang im Polentswa Camp, Kgalagadi Park, Bo 2
Wir starten mit dem 1000.Tag unserer Reise.
Nur eine Zahl, doch dahinter stecken so viele wunderschöne Erlebnisse und Abenteuer, die uns unvergesslich bleiben. Das will gefeiert werden, prost.

Wir kurvten nun im Botswanischen Teil des Kgalagadi Parks rum.

Polentswa Camp, ohne Zäune! Kgalagadi Park, Bo 3 Chipschopf, Polentswa Camp, Kgalagadi Park, Bo
Die Restcamps sind mit rustikalen Schattenhäusle und Plumsklo ausgestattet. Einen Zaun gibt es nicht, sobald es dunkel wurde, verschwanden wir im BRECH. Es latschten uns zuviele grosse Pussycats rum. :-)

Springböcke beim Nossob WL, Kgalagadi Park, ZA 1 1000 Vögel beim Polentswa Wasserloch, Kgalagadi Park, Bo 3
Die Wasserlöcher waren gut besucht von Springböcken (Löwenfutter) und 100nd von Vögeln (Falkenfutter). Immer wieder stach ein Falke mitten in diese Vogelmeute um sich eine Taube zu holen. Ein Schauspiel!

Boso-Trail (200km), Kgalagadi Park, Bo 4 Quer durch den ganzen Park, Boso-Trail (200km), Kgalagadi Park, Bo 2
Über den Boso Trail fuhren wir zum östlichen Teil des Parks. 200km auf und ab, über Dünen und Steppe.

Mabuasehube Pan, Kgalagadi Park, Bo Ausguck von unserem Reserve Camp auf das Mpayathutlwa Pan, Kgalagadi Park, Bo
Hier reihen sich Pan an Pan (Salzpfannen) aneinander. Die Mabuasehube Area.
Beim Mpayathutlwa Pan ergatterten wir noch einen Reserve Platz für die nächsten Tage. Dieser Platz war ohne Schattenhäusle und Plumsklo, dafür aber mit einem tollen Blick auf die Wasserstelle und die Salzpfanne.
Immer wieder hörten wir Löwengebrüll in der Nacht, und die Taps von den Riesen Branken im Sand, waren überall. Wo sind die bloss?

Löwe im Mpayathutlwa Pan, Kgalagadi Park, Bo 5 (1) Brüll-Löwe im Mpayathutlwa Camp1, Kgalagadi Park, Bo 3
Früh am nächsten Morgen sahen wir endlich die 2 Brüller...

LÖWENGEBRÜLL, hier anklicken

Schabrackenhyäne (Brown Hyaena) mit Knochen, Mpayathutlwa Pan, Kgalagadi Park, Bo 8 Geier, Kgalagadi Park, Bo
Die Schabrackenhyäne (Brown Hyaena) hatte sich ein wahrhaft schmackhaftes Frühstück besorgt.
Den Rest krallten sich die Geier weg. Ja, hier funktioniert die Natur super. Für jeden gibts einen Happen ab. yummy yummy

nach 2 Wochen und 1500km beim Mabuasehube Gate raus, Kgalagadi Park, Bo Hornbill, Kgalagadi Park, Bo 3
Nach zwei Wochen verlassen wir den Kgalagadi Transfontier Park, über das Mabuasehube Gate. Es war soooooooooo genial.

Chamäleon, Kalahari 4 farbiger Heugümper 3 IMG_2074
Noch ein kleiner Einblick in die Krabbelwelt.
Hut ab vor dem Mistkäfer, der hatte Schwerstarbeit, bis er diesen Bollen über die Strasse gekugelt hatte.

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Unser Weg ging weiter durch das Kaa Kalahari Concession Gebiet, in die Western Woodlands.
In der Umgebung der Masetleng Pans führte uns unser GPS durch halbzugewachsene Wege. Es kratzte links und rechts, armer BRECH, aber da müssen wir durch!
Riesige Sprinbock- und Streifengnuherden kreuzten unseren Weg. Genial.

subventionierte Häuser in Ngwaatle, Kalahari IMG_2060
Im kleinen San Dorf Ukwi, sahen wir subventionierte Häuser und ursprüngliche Behausungen in einer mehrheitlich gepflegten Umgebung.
Doch oh weh, es war Samstagnachmittag! Die Betrunkenen gröllten uns mit irgendwelchen Phrasen an und die Kinder rannten uns bettelnd entgegen, schnell weg hier, raus in die Natur.

Pan2
Die Regenzeit lässt auf sich warten, nur ab und zu gab es heftige Gewitter die auch diesen Pan gefüllt hatten.
Beim Mamuno Border, verprassten wir unsere letzten Pulas mit Diesel und sagten tschüss Botswana.
Namibia ruft und lässt uns mit einem guten Visum wieder rein. Jippiiii...

IMG_4033 ufbrechopf