Namibia

Namibia Teil 5, Grenze Bo/Nam - Verschiffung

14 Tage, 1430km
Total: 1022 Tage, 112'630km

Unsere letzte Etappe in Afrika!
Die Grenze Mamuno Border, ratzfatz gepackt und das zweitemal in Namibia unterwegs.
Einkauf und pfusen im Städtchen Gobabis und weiter über 300km NW durch einsames Farmland.

Buchhaltungschopf, Weaver's Rock Lodge beim Waterberg kaputter Coleman Stuhl mit Holz geflickt, Weaver's Rock Lodge beim Waterberg 1
Eine Insel der Ruhe fanden wir bei Alex, im Weaver's Rock nahe Waterberg. Ein wunderschöner Campingplatz im Grünen unter schattenspendenden Bäumen.

Hier fällten wir einige der wichtigsten Entscheidungen die unseren Weiterweg formten.
Durch positive Fügungen im private Bereich und diversen Abklärungen, kristallisierte sich unser Weg immer klarer hervor.
"Wir fahren nach Walvis Bay, um BRECH Richtung Europa zu verschiffen" Yeahhhhhhh

Alles dementsprechend per Mail abgecheckt und gebucht. Nun flogen die Fetzen. Ab ging es in einem riesigen Bogen und einem Mampfistop im Oppi Koppi, Richtung Walvis Bay.

Herero Frauen in Gobabis 2 Dorfleben, auf dem Weg zur Skeleton Coast 4
In einem Dorf begegneten wir den chic eingekleideten Herero Frauen. Im Stoffladen um die Ecke, konnten wir Ihnen beim Einkauf über die Schultern gucken. Bis zu 12m Stoff brauchen Sie für ein Kleid. Wir standen mit unserem 2m Stoffteil da, und lachten uns gegenseitig an. :-)))))

re Bild: Per Eselkarre in den Freitagabend. "Sufftour"

unterwegs vom Grootberg Pass zum Skeleton Coast Park 1 Gate, Skeleton Coast Park 2
Wir nix mit Ausgang, wir fuhren weiter durch das Damaraland, Richtung Skeleton Coast Park.
Unterwegs übernachteten wir wild, kurz nach dem Grootberg Pass, mitten in der Einsamkeit. Kein Auto, kein Licht, aber 1000 Sterne. Wir lieben es.

Fischers Fritze nahe Henties Bay 6 Transit durch den Skeleton Coast Park 5
An der Skeleton Coast Küste war gewaltig was los. Es war Wochenende und die Fischers Fritze gaben Ihr bestes. Nicht nur Fische zogen Sie raus, auch viel Seetang und tolle Verwuseleien mit Nachbars-Silch, uahhhhhhhihihi

Namib Car Wash in Walvis Bay, putzen für Verschiffung 2 Namib Car Wash in Walvis Bay, putzen für Verschiffung 6
Die Vorbereitungen für die Verschiffung liefen nun auf Hochtouren. BRECH kriegte sein Rundum 30Grad Vollwaschgang von sechs Helfershelfer. So eine Putzaktion, wie für Australien, war hier nicht nötig. Hier reicht = sauber. :-)

Vorbereitung für Verschiffung, Solarpanel, beim alte Brücke Resort Camp, Swakopmund 2 Vorbereitung für Verschiffung, beim alte Brücke Resort Camp, Swakopmund 1
In Swakopmund fuhren wir zum Camping "alte Brücke". Hier gab es Rasen, Wasser und bei jedem einzelnen Platz ein Häusle mit WC und Dusche. voll Luxus
Hier erledigten wir all die kleinen Sachen und machten BRECH ready für die grosse Schiffsreise. schaukelschaukel

Fish and Chips im Tiger Reef, Swakopmund (1) Chöpf, Skeleton Coast Park 1
Abends genossen wir das Meer und gönnten uns einen feinen Fischhappen im Tigers Reef. mampf

Ana's Inn Self Catering, euse Pfusiplatz für 4 Nächt, Walvis Bay choche im Ana's Inn Self Catering, Walvis Bay
Ein Tag vor der Verschiffung brachten wir unser Reisegepäck im Ana's Inn, Walvis Bay unter. Für die nächsten Tage war dies unser Pfusiplatz.
Jaaaa, Yummy Yummy gekocht, damit wir auch fit waren, denn am nächsten Morgen hiess es...

verladen mit stark rambonierter Rampe, Transworld Cargo, Walvis Bay 4 BRECH im 20" Container festzurren, Transworld Cargo, Walvis Bay 6
BRECH in den 20" Container zu packen.
Mit wenigen Worten gesagt, geschah dies auf afrikanische Art. Mit einer Rampe, die aussah als ob "e Kueh sie i dä Schnurre gha het" und einem Boden der Wellengang hatte, war dies nicht so einfach. Doch mit Holz, Gummimatte, vielem Hauruck und 10 Helfershelferngaffern, schafften wir auch dies.
Wie beim letzten mal zurrten wir die grossen Räder an die Seitenwand und fuhren mit unseren Containerräder mit Müh und Not über die ramponierte Rampe.

Transworld Team, Walvis Bay
BRECH ist drin, judihui. Nun wünschen wir Dir, lieber BRECH, eine gute Reise und freuen uns jetzt schon auf das Wiedersehen in Algeciras (Spanien).
Mit dem abgestempelten Carnet im Sack, ging es zurück ins Zentrum von Walvis Bay.
Ganz komisch, so ohne BRECH... er fehlt uns bereits ;-)

Afrika Abschiedsessen im Anker beim Jetty, Walvis Bay 1 Afrika Abschiedsessen im Anker beim Jetty, Walvis Bay 4
Die letzten drei Tage verbrachten wir in Walvis Bay. War gut so, den so konnten wir unsere eigenen Motoren wieder runterfahren. jippiiii
Unser Afrika-Abschiedsessen genossen wir mit viel Fisch beim Jetty draussen.

8 Monate im südlichen Afrika, mit all den wunderbaren Landschaften, verschiedenen Kulturen und vorallem den Tierbegegnungen, werden uns in bester Erinnerung bleiben. Wir sind froh, dass wir uns dazumal in Australien, für diesen Teil der Reise entschieden haben. Wir sind glücklich das alles so wunderbar passte und wir viele schöne Erlebnisse hatten. Wir sind nun ready für die letzte Etappe.

IMG_2436 Bildschirmfoto 2015-02-17 um 11.32.04
Wie immer reisten wir nur mit Handgepäck. War gut so, mussten wir doch zweimal umsteigen, in Johannesburg und Dubai. So zog sich unsere Flugreise in ewige Länge. schnarch..........
Doch auch wir kamen noch ans Ziel. Bald hiess es "fasten your seat belt" und wir waren im Landeanflug von Lissabon (Portugal).
Mit einem Fernbus düsten wir zu der Algarve runter, nach Lagos. Hier wurden wir mit einer riesigen Willkommensfreude von den Eltern (Susanna) begrüsst, die hier überwintern. Nach über drei Jahren schlossen wir uns wieder in die Arme.

Inzwischen schippert BRECH auf hoher See. Wir schreiben Euch bald wieder, wie es so weitergeht mit unserem Nachhauseweg :-)))))))))

Namibia Teil 5 IMG_2445 (1)


Namibia Teil 4, Aus - Grenze Südafrika

14 Tage, 1610km
Total: 986 Tage, 108'580km

Mit neuem Schwung und viel Sand, nähern wir uns Lüderitz, am tosenden Atlantik.

Strasse von Aus nach Lüderitz 4 Sperrgebiet, Lüderitz Halbinsel 3
Rechts und Links der Strasse ein riesiges Diamanten-Sperrgebiet, dass bis nach Oranjemund runtergeht. Nur mit Permits oder geführten Touren geht es da rein. gggrrrrrrrrr

Lüderitz 2 in den Strassen von Lüderitz 2
Lüderitz ist eine schöne Stadt, die langsam vom Tourismus entdeckt wird. Auch hier ist vieles auf Deutsch angeschrieben. An anderen Orten verschwinden diese Strassenschilder immer mehr und werden ausgetauscht.

Da es die größte Stadt im weiten Umkreis ist, war unsere Hoffnung gross, die Foodboxen aufzufüllen.
Was Europa in der Festtagszeit an Food herbringt, ist hier genau das Gegenteil der Fall.
In der gähnend leeren Gemüse- Früchteabteilung, schrumpelte eine einsame Melone vor sich her. Unser Einkaufselan sank auf den Nullpunkt. snüff...

Da denken wir mit Wehmut an die wunderschönen Märkte in Asien zurück. Das war immer ein Schmaus für Augen und Magen.

Doch was soll's, wir finden immer was zu futtern, mal besser mal schlechter. Wir sind g'sund und g'frässig, und das ist das wichtigste. mampf :-)

kaputte Holzbrücke zum Diaz Point, Lüderitz Halbinsel 2 Knochenbucht, Lüderitz Halbinsel Feldstecherchopf beim Diaz Point, Lüderitz Halbinsel
Der Wind ging heftig in Lüderitz. Noch mehr peitschte er uns um die Ohren, als wir zum Diaz Point rausfuhren.
Hier setzte der Portugiese Bartolomeu Diaz, im Jahre 1487, sein Fuss auf die heute benannte Lüderitz Halbinsel.

Die Brücke zum Diaz Point hatte auch schon Ihre besseren Tage! Wir sprangen über die Tümpel und erreichten den Punkt.
Wirklich schade, das viele Sachen einfach nicht gewartet werden. Keine Lust, keine Zeit, nicht wichtig!!!!!

Mit der Zeit, bekommen wir von den Farmern, viele interessante und fast unverständliche Geschichten über die Schwarzen zu hören.
Diese Menschen ticken einfach anders. Was morgen ist, ist nicht wichtig. Wichtig ist Alkohol, Sex und Zeit.

Es ist wirklich eine Kunst, jeden seiner Individualität nach zu verstehen, in diesen anderen Bevölkerungsgruppen.
Auf unsere Art zu reisen, sehen wir doch auch in die nicht so schönen Seiten eines Landes. Genau dies macht es so interessant und abwechslungsreich, unterwegs zu sein.

Kolmannskuppe, Diamanten-Geisterstadt vom 1908 45 Kolmannskuppe, Diamanten-Geisterstadt vom 1908 14
12km westlich von Lüderitz, liegt die Geisterstadt "Kolmannskuppe".
Im Jahre 1908 lagen die Diamanten auf dem Sand. Ein riesiger Boom brach aus und eine ganze Stadt wurde errichtet. Vieles davon ist noch sehr intakt und toll zum anschauen. Bei einer interessanten Tour, bekamen wir die ganze Geschichte zu hören.
Oben rechts eine alte Tiefkühltruhe, die mit Eisblöcken beladen super funktionierte. So ein Teil im BRECH! haha

Kolmannskuppe, Diamanten-Geisterstadt vom 1908 10 Kolmannskuppe, Diamanten-Geisterstadt vom 1908 33
Der Sand nimmt langsam Besitz von der Geisterstadt. Hier liegen keine Diamanten mehr, doch im Sperrgebiet wird immer noch gebuddelt.

super Neujahrsplatz "10", Klein-Aus-Vista Camp 2 IMG_0031
Nicht viel weiter, in Klein-Aus-Vista, fanden wir einen superschönen Camp.
Temperaturmässig war es so genial, dass wir uns gleich für 3 Tage einnisteten, und hier unseren dritten Silvester "on the road", feierten. proscht

Blick von der Fish River Lodge WEST 1
Der Fish River Canyon, nach dem Grand Canyon, der zweitgrößte, kann von der West- wie auch von der Ost Seite besucht werden.

Wir besuchten zuerst die weniger gut erreichbare Seite im Westen.
Bei der Fish River Lodge, durften wir neben einem Bediensteten Häuschen, direkt an der Abbruchkante campen. iiiuuuuuuuuaaaaa
Bei Kaffe und Kuchen, und WIFI, genossen wir den genialen Ausblick. Luxus Lodge pur!

Abends, bei einem Traum-Sonnenuntergang wanderten wir dem Rim entlang und hatten geniale Blicke in den Canyon.

entlang dem Orange River 5 Gold!!!!! hihi, Orange River
Mit einer riesigen Schleife umfuhren wir den Fish River Canyon. Unten im Süden entlang des Orange River, der die natürliche Grenze zu Südafrika bildet.
Wow, ist das Gold! hihihiihihi, das wäre cool oder !!!!

Ai-Ais Hot Springs Camping (1) wilder Pfusiplatz am Orange River 1
Durch eine schöne Felslandschaft kurvten wir die Strasse runter zum Grund des Fish River. Hier liegt das Ai-Ais Hot Spring Resort und Camp. Badeplausch, jippiiii
Lange hielten wir es im Wasser nicht aus. Bei Aussentemperaturen von 40 Grad und genauso heissem Wasser, gab es irgendwann kein Schweiss mehr zum schwitzen. schreiiiiiiii
Das heisseste Pool war volle 65 Grad. haha
Lieber dem Schatten nach und Hausarbeiten erledigen!!! hihi, wöschwäsche und Brot bache.

Ai-Ais Hot Springs Resort-Camping 4 (1) Ai-Ais Hot Springs Resort-Camping 7
Schön heiss...pluberdiblub

Fish River Canyon 1
Weitere 100km nordwärts, dann der berühmte Blick auf die enge Schlaufe des Fish River Canyons.
Er ist 160km lang und bis zu 550m tief.

Chopf, Fish River Canyon 2 Chopf, Fish River Canyon 3
Das wandern ist bei diesen Extrem Temperaturen (um die 50 Grad im Canyon unten) verboten. Geführte Touren kann man nur von Mai bis August machen. Vollstes Verständnis dafür, aber trotzdem verlockend :-)
Mit dem Schirm als Schattenspender, genossen wir die vielen Ausblicke von oben herab.

Canyon Roadhouse und Camp 3 Canyon Roadhouse und Camp 12
Nicht weit vom Fish River Canyon entfernt, liegt das super originelle "Canyon Roadhouse", mit Campingplatz.
Fast wie ein Museum wirkt das riesige Restaurant, mit vielen alten Autos und Sammlerstücke. genial schön.

Pfusiplatz am Naute Dam 1
Kurz vor Keetmanshoop campen wir frei am schönen Naute Dam.
Von Sandsturm zu Gewitter und Backofenhitze hatten wir das ganze Repertoire.

In Keetmanshoop die letzten Einkäufe in Namibia erledigt. Weiter durch Farmland, Richtung Grenze Velloorsdrif, beim Orange River. yyeee Ab nach Südafrika.

Vorerst sagen wir mal tschüss Namibia. Wir machen nun eine Schleife durch Südafrika und Botswana.
Die Natur Highlights hier waren eine Wucht. Die Infrastruktur zum campen war echt super, es gibt viele schöne Campingplätze! Das wild stehen ist eher schwierig durch die endlosen Weidezäune, die re und li der Strasse sind. In einsamen Gegenden, wie z. Bsp. Kaokoveld ist dies aber kein Problem.
Wir kommen wieder...Namibia ist mehr als eine Reise wert.

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Namibia Teil 3, Windhoek - Tirasberge

23 Tage, 2700km
Total: 972 Tage, 106'970km

Namibia zum dritten und Weihnachten bei 40 Grad im Schatten. Jippiiiiii
Geschenke gab es keine bei uns. Wieso nicht?
Weil wir jeden Tag Weihnachten haben! Diese Reise ist wie ein riesengrosses Geschenk für uns. Zusammen all dies zu erleben ist das schönste Geschenk. :-)

Doch nun zu unseren letzten drei Wochen. Am Ende unseres letzten Blog waren wir gerade auf dem Weg nach Windhoek.
Ruckzuck rein, alles nötige für BRECH und uns eingekauft, die "Muss" Sehenswürdigkeiten reingezogen und genauso schnell wieder raus aus der Stadt.
Für unseren Geschmack, keine Stadt zum verweilen.

Boshua Pass 1
Über den einsamen Boshua Pass fuhren wir zu den Tinkasbergen. War das schön, wiedermal wild zu pfusen. chäschipüüüü

Rock Arch, Tinkas, Namib Naukluft NP (1)
Über eine Rumpel Piste kamen wir zum Rock Arch. Im kühlen Schatten des Arches, futterten wir unser Mittagessen weg.
In dieser Affenhitze mutieren wir noch zu Schattengewächse! Den auch bei der Blutkoppe, knallte die Sonne erbarmungslos runter.

Blutkoppe und BRECH, Namib Naukluft NP
Ein Baum, ein Schatten, und hier stehen wir.

Für den nächsten Tag planten wir bis nahe an die Küste zu fahren, da weht immer eine kühle Brise und ist dadurch ein heiss begehrtes Feriendomizil der Südafrikaner. Auf gehts, da müssen wir hin. Brauchen eine Abkühlung.

Vorbei an der bekannten Mondlandschaft in das trockene Swakop Flussbett rein. Bereits hier waren die Temperaturen wieder im Normalzustand. Supi.

Teerstrasse entland der Dünen, Swakopmund-Walvis Bay 2 Getriebeöl, Öl, alle Filter Service, 125'640km, Swakopmund  5
Durch Swakopmund durch und alles der Küstenstrasse entlang nach Walvis Bay. Die Strasse liegt eingebettet zwischen gewaltigen Dünen und dem Atlantik.

Inzwischen konnten wir unserem BRECH Gutes tun. Ein kompletter Service von uns selber gemacht, mit allem drum und dran.
So haben wir die Gewissheit und Kontrolle das alles OK ist. Auch unerlässlich sind die täglichen Kontrollen und prüfende Blicke, um und im BRECH.

Sämtliche Ölwechsel machen wir schon immer selber, ist ja keine Hexerei. Öl raus, Öl rein. ;-)
Aber eine gute Vorbereitung ist schon wichtig.
Zum Beispiel, ein gutes Öl-Auffangbecken. Dazu gibt es Spezielle zu kaufen oder man bastelt sich selber Einen, mittels alten 10L Wasserkanister.
Ein super Trichter, ergibt sich aus einer aufgeschnitten Pet-Flasche. Das Altöl, in die neuen leeren Ölflaschen, und bei den Tankstellen oder Garagen, entsorgen. Weltweit kein Problem.

Was unser Separ-Dieselvorfilter (siehe Foto oben re), die letzten 11'500km so alles schluckte, sieht man gut anhand des neuen weissen Papierfilters.
Toll, haben wir dieses Teil. Verlängert es doch die Laufzeit unseres Hauptfilters erheblich und ist zusätzlich ein 100% Wasserabscheider.
Überwiegend konnten wir im südlichen Afrika, den besseren 50ppm Diesel, statt den 500ppm Diesel tanken. Trotzdem rabenschwarz!!!!!!

Pelikane, Walvis Bay 2 Flamingos, Walvis Bay 10
In der Walvis Bay Lagune sahen wir weisse Pelikane und ein rosafarbenes Ballett-Schauspiel der Flamingos.

Vorbei an einer Salzgewinnungsfabrik, die unterhalb von Walvis Bay liegt, weiter zum Pelikan Point.

Piste zum Pelikan Point Leuchtturm, Walvis Bay 2
Eine total mystische Stimmung erwartete uns beim Pelikan Point draussen.
Fast unheimlich war es. Nebelschwaden zogen dahin, Tiefsand der immer tiefer wurde, Windböen die uns um die Ohren pfiffen, ein Leuchtturm für unsere Leuchtturm-Freundin und am Ende begrüssten uns ...

Seelöwenkolonie beim Pelikan Point, Walvis Bay 2 Seelöwenkolonie beim Pelikan Point, Walvis Bay 4
... 100derte von Seelöwen mit Ihren Jungen.

Chöpf, Mirabib Campsite, Namib Naukluft Park 4 Mirabib Campsite, Namib Naukluft Park 7
Gut abgekühlt ging es zurück ins heisse Landesinnere.
Durch den Namib Naukluft Park, führte uns der Weg zum superschönen Bushcamp Mirabib.

Fast kitschige Sonnenuntergänge mit knallroten Felsen und 1001 Sterne, isch da schööööööö höhöhöö

Spreets Hoogte Pass 5
Weiter über den Kuiseb Canyon, zum Gamsberg Pass und Spreets Hoogte Pass. Der ganze Pass ist nun mit Verbundsteinen gepflastert, nix mehr rumpelrumpel. Auch hier, easy zum wild übernachten und geniale Aussicht.

Aber jetzt weiter, zu dem Highlight in Namibia.

Dead Vlei, Sossusvlei 2
Sossusvlei, mit dem berühmten Dead Vlei.
Ist schon irre, das endlich selber zu sehen. In jedem Reiseführer oder Namibiaplakat zeigt man dieses Foto, mit den toten Bäumen in der Salzpfanne, umgeben von roten Dünen.

Am nächsten Tag wollten wir auf die gigantische Düne "Big Daddy". (Liegt hinter dem Dead Vlei)
Morgens um 5.00 öffneten sich die Tore im Parkeigenen Sesriem Campingplatz. Ab durch die Mitte, den zuerst mussten wir wieder die 60km durch den Park fahren, um ins Herz von Sossusvlei zu gelangen.

Chopf auf Big Daddy Düne, Sossusvlei 1 Wanderung auf Big Daddy Düne, Sossusvlei 13
Um 6.00 konnten wir losmarschieren. Viel später ist dies nicht mehr zum empfehlen, den die Sonne brennt erbamungslos.
Steil geht es hoch. Sind nur wir Schweizerli, wiedermal die Bergbezwinger? hihi... Wir legen die ersten Spuren und kommen Jippiiiii schreiend oben an.
Der Ausblick von der Big Daddy ist bombastisch. Lange sitzen wir auf dem Dünenkamm und geniessen diesen Augenblick.

ewig langer super Abgang von Big Daddy Düne, Sossusvlei 20 Chopf mit halber Düne im Schuh, Sossusvlei 10
Der Abgang ist schier endlos. Ewig spurten wir in direkter Falllinie runter. Stoppen immer wieder und können es kaum fassen, wie lange es geht. Erst da wird uns so richtig bewusst, wie hoch diese Düne ist.

Und weil's so schön war, marschierten wir nochmals durch den Dead Vlei. Aber ohne ein Kilo Sand extra im Schuh. :-)

BRECHopf, Sossusvlei Sesriem Canyon, Sossusvlei 7 (1) & 2)
Sand wühlen macht Spass, jippiii
Der Sesriem Canyon, gleich um die Ecke, ist ein Besuch wert. Tolles Licht mit coolem echoechoechoechooooooo

Wanderung 10km Olive Trail, Naukluft Mountain Zebra Park 8 Puffotter
Circa 100km weiter liegt der Naukluft Mountain Zebra Park, mit dem bekannten Olive Trail. Ein 10km Rundtrip, über ein Plateau runter in den Canyon.
Der neu renovierte Campingplatz, mit supernettem Personal, liegt schön gelegen am Naukluft Flüsschen.
Bereits am nächsten Tag, starteten wir in den kühlen Morgenstunden, zu dieser Wanderung.

Nicht nur wir sind unterwegs, auch diese hochgiftige Puffotter, uahhhhhhh...weg da.

geniale Canyon-Wanderung 10km Olive Trail, Naukluft Mountain Zebra Park 8 (1) & 2) geniale Canyon-Wanderung 10km Olive Trail, Naukluft Mountain Zebra Park 18 (1) & 2)
Der Canyon war genial. Bei einem Teilstück konnten wir mit Hilfe einer Kette, die Steilwand runterkraxeln. Sackstark! Und die Farben erst, wowowoowowo

Lapa Lange Game Lodge-Camp
Durch einsames Farmland, ging es immer weiter nach Mariental. Hier füllten wir alles auf, Geld, Food und Diesel, perfekt.
Ein paar Kilometer ausserhalb die Lapa-Lange Game Lodge, auch mit Campsite . Wow. Blinker raus und reingefahren.

Ein gewaltig grosser Wildpark gehört dazu und abends beim Wasserloch, Nashörner, Gifaffen und Elands.

Purzeltagchopf, Lapa Lange Game Lodge-Camp 3 (1) Geburidrink vom Hause, Lapa Lange Game Lodge-Camp 5
Da heute Purzeltag war, kam dies mehr als nur gelegen. Vom Hause gab es einen extra Drink spendiert! Prost.
An dieser Stelle nochmals ein riesiges Dankeschön, für all Eure Glückwünsche die per Whats app oder Mail reinkamen. DANKE, ha mi uuu gfreut

Junger Gepard spielt um BRECH, Lapa Lange Game Lodge-Camp (1) Gepard, Lapa Lange Game Lodge-Camp 7 (1)
Endlich bekamen wir auch Geparden zu sehen. 3 Junge purzelten immer wieder bei uns vorbei, und spielten um BRECH rum. Was für ein Glück.
Der grosse Gepard, wurde auf einer Nachbarfarm eingefangen, weil er ihre Tiere riss. Die Lodge "rettet" Ihn, und hat nun was für uns Touristen. hmmmm, sicher auch nicht toll, aber besser als abgeknallt zu werden.

Camp Red Dune, unterhalb Gochas
Das Red Dune Camp.
Der Weg dahin war schon witzig. Eine super Piste führte im Wellengang über die roten Dünen hinweg.
Mutterseelenallein brutzelten wir in der Hitze, auf unserer Düne, dahin.
Von den Einheimischen bekamen wir zu hören, das die Hitze nicht mehr normal sei!!!!!
aha! Dann waren wir ja direkt tapfer, das wir es hier ausgehalten haben, haha.

Köcherbäume , Mesosaurus Park, nähe Keetsmanshoop 8 Köcherbäume , Mesosaurus Park, nähe Keetsmanshoop 11 (1)
Mit dem Fahrtwind um die Ohren, fuhren wir weiter zu den Köcherbäumen. Der Name kommt daher, dass früher die Buschmänner die Äste als Köcher benutzt haben. Weiches Zeugs raus und fertig war der Köcher für die Pfeile.
Die Bäume ergaben wunderschöne Fotomotive bei Sonnen Auf- und Untergang. Zudem liegen hier überall die übergrossen Steinmännchen, die wie von Riesen erschaffen sind. Diese Erosionsform nennt man Wollsack-Granit.

Piste zum Brukkaros Krater 3
Der Brukkaros Krater, war unser Weihnachtsplatz. Auf dem oberen verlassenen Camp, hatten wir eine Traumaussicht und den Krater für uns ganz alleine.
Eine Mückenkerze diente als Tannenbaum und ein Bushmenü mit vino tinto, rundete das ganze ab. Halelujaaaaaaa

Schloss Duwisib 4 Schloss Duwisib 2
Eine witzige Sehenswürdigkeit ist das Duwisib Castle. Im Jahre 1908 liess sich der Deutsche Baron von Wolf sein eigenes Schloss bauen.
Nur gerade 5 Jahre wohnten er und seine Gattin im Schloss.
Heute ist es ein Museum der Nationalpark Behörde NWR, mit schönem Campingplatz unterhalb des Schlosses.

schönste Landschaft von Namibia! Piste D707 2 Tirasberge, Piste D707
Weiter südlich, bei den Tirasbergen liegt die berühmte D707. Gemäss Reisführer, eine der landschaftlich schönsten Strecken von Namibia.
Ja, ist sie auch, sie bietet was fürs Auge, tolle Berge, Dünen, schöne Gästefarmen, irres Farbenspiel und Weite.

Nicht nur wir geniessen diesen schönen Teil, hier treffen wir wieder auf viele Südafrikaner, die hier oben Ihre Weihnachtsferien verbringen. Staub lässt grüssen, hatschi

Egg Rock mit BRECHopf, auf dem Privatgelände der Tiras Farm Tirasberge, auf dem Privatgelände der Tiras Farm 5
Auf der Tiras Farm, mit genialem "Adlernest" Campingplatz, dürfen wir auf Privatem Gelände rumkurven.
Diese Farm ist riesig, km-weit, gigantisch gross! Wie hier, ein Gen-manipuliertes Osterei?

Ostern hin oder her, zuerst feiern wir Sylvester. Lassen die Korken knallen und jubeln dem neuen Jahr entgegen.
Es war ein bombastischgigantischtolles Reisejahr, voller wunderbaren Erlebnissen.

Nun wünschen wir Euch ALLEN, megagigaturbomässig Glück für's 2015.
Ist einfach schön, dass Ihr uns so begleitet und schreibt, DANKE EU :-) und bis bald...

Namibia Teil 3 Chöpf auf Big Daddy Düne, Sossusvlei 2


Namibia Teil 2, Etosha NP - Windhoek

23 Tage, 2350km
Total: 949 Tage, 104'270km

Gugug! Schön das Ihr mit uns weiterreist, zum Etosha National Park.

Sonnenaufgang und Giraffen, Etosha NP 3
Seit Anfangs 2014 ist es möglich, ganz im Westen beim Galton Gate, reinzufahren. (Dieser Teil war bis anhin nur für Touren zugänglich.)
Viele Giraffen, Zebras und Antilopen begrüssten uns bei herrlich heissem Sommerwetter. Auf zum Game Drive.

Elefanten, Wasserloch Okaukuejo, Etosha NP 3
Abends bekamen wir ohne Vorbuchung, einen Platz im Okaukuejo Rest Camp. Judihui
Die Rest Camps haben alle ein eigenes beleuchtetes Wasserloch, das man in der Nacht besuchen konnte.
Geschützt hinter einer Absperrung, schauten wir dem treiben fasziniert zu. War mächtig was los, ein kommen und gehen, von Elefanten, Nashörnern, Giraffen und vielem mehr.........gaff gaff

Steppenzebras, Salvadora Wasserloch, Etosha NP 6
Auf die Minute genau mit dem Sonnenaufgang, öffneten sich die Tore des Rest Camps, zum Game-Drive.
Ein weiterer Tag in diesem Tierreichen Park stand vor uns. Auf geht's.

Es gibt unzählige Wasserlöcher im Etosha NP. Bei vielen hatten wir Riesenglück mit wunderschönen Tierbegegnungen.
Hunderte von Zebras kreuzten unseren Weg. Der Fotoapparat lief heiss.

Spitzmaulnashörner, Moringa Wasserloch, Restcamp Halali, Etosha NP 6 Blitz und Donner am Moringa Wasserloch, Restcamp Halali, Etosha NP 2
Die nächste Nacht verbrachtem wir im Halali Rest Camp. Dies liegt inmitten des Parks und hat keinen nahen Zugang von aussen. Deshalb sehr ruhig und schön.
Abends kamen die Spitzmaulnashörner zum Wasserloch. Ein gigantisches Gewitter braute sich zusammen. Fluchtartig jumpten wir in unseren BRECH zurück und schon knallten die ersten grossen Tropf. paffpaffpaff

Löwin beim Nebrownii Wasserloch, Etosha NP 19 Löwen, Charitsaub Wasserloch, Etosha NP 5
Junge Schabrackenschakale, Etosha NP 5 Tüpfelhyäne, Etosha NP 1 (1)
Frisch gewaschen, düsten wir bei Sonnenaufgang weiter.
Genial! Ein Löwentag für uns. Den Atem angehalten und nur noch gaffen. Irre......wir waren hin und weg.

Süss, waren die jungen Schabrackenschakale. Und schief, schaute die Tüpfelhyäne aus der Wäsche. hihihi

Hoba Meteorit, 50t, 3x1m, 83%Eisen, nähe Grootfontein 3 Hoba Meteorit, 50t, 3x1m, 83%Eisen, nähe Grootfontein 6
Unsere nächste schwere Sehenswürdigkeit, liegt in seiner ursprünglichen Position, nahe Grootfontein.
Der Hoba Meteorit wiegt 50 Tonnen, ist 3x1m gross und besteht aus 83% Eisen. Hau ruck.....

Aussicht vom Waterberg Plateau
Kilometerweit fuhren wir durch Farmland, bis wir den Tafelberg "Waterberg NP" erreicht haben. Wandern ist angesagt. Jippiiiiii
Wir kraxelten rauf und runter, was das Zeug hielt.

Wokchopf, Plateau Camp, Waterberg Wilderness Lodge Wokchopf, Plateau Camp, Waterberg Wilderness Lodge 1
Für den zweiten Abend war der Andersson-Campplatz schon weg, doch im neueren Teil, wartete bereits ein schöner Platz auf uns. Hier war die Grillstelle mit einem neuen Wok ausgestattet. Supi, den probierten wir mit einem Riesengeköche aus....mampf

unser Guide! Wanderung auf den Hohenfels, Weaver's Rock Lodge-Camp 3 Kaktusblüten, Weaver's Rock Lodge-Camp
Nur gerade einen Katzensprung weiter, fanden wir beim Weaver's Rock einen genialen Campingplatz. Geführt von Alex, einem Schweizer.
Im Garten standen riesige Kakten, die bei Nacht in voller Blüte waren.
Während der brütenden Mittagshitze, lagen wir wie faule Tomaten in der Hängematte rum, um gegen Abend frisch und munter auf den Hohenfels zu kraxeln. Als Guide bekamen wir Alex's Hund mit, hihihiihih , war witzig , wuff wuff (führte uns ein bisschen im schiessdreck ume, de sauludi)

Heuschrecke, Waterberg NWR Park 2 Nashornkäfer, Maori Camp, Grootfontein Tausendfüssler, Mountain View Trail, Waterberg NWR Park Skorpion, Maori Camp, Grootfontein 2
Es krabbelte überall, schillernde Riesen-Heuschrecken, witzige Nashornkäfer, 1000-Füssler und grosse Skorpione. uuuuuuaaaaahhhhhh

Ugab Terrassen mit Vingerklip 2
Über Otjiwarongo fuhren wir ins Damaraland, zu den Ugab Terrassen mit Vingerklip.
Ein tolles Landschaftsbild, was viel mit dem Monument Valley verglichen wird.

Lion Man Tour mit Guide, Steingravuren von Twyfelfontein 9 Organ Pipes, Twyfelfontein 6
In Twyfelfontein besuchten wir, zusammen mit einem Guide, die Jahrtausend alten Felsritzungen. Über ein grosses Gebiet findet man viele dieser Petroglyphen.
Sie wurden von den San's als Karte oder als Lerntafeln für die Kinder gebraucht. Het üs de Guide verzählt

Weiter ging es zum Tal der Orgelpfeifen und am "Verbrande Berg" vorbei.
Ein paar Kilometer weiter südlich, schlugen wir dann unser Nachtlager auf. tzzzzzzzz

über Stock und Stein, zurück ins Ugab Flussbett, Damaraland 2 Doros Crater, Damaraland 6
Ab in die Einsamkeit, über den Doros Krater zum Ugab River Canyon.
Hier fanden wir schöne Pfusiplätze in der zerklüfteten Bergwelt und Rumpelpisten für BRECH.

Pfusiplatz oberhalb des Ugab Flussbett, Damaraland Sackgasse! Ugab Riverbed Trail, Damaraland 8
Noch den letzten Pass, den Divorce Pass, erklommen und dann runter ins Ugab Flussbett. Steil ist geil
Weil heute noch nicht genug gerumpelt wurde, fuhren wir eine Schlaufe zum Rhino Camp und rauf zu einer verlassenen Mine, bevor's zum Pfusiplatz zurück ging.
Ein bisschen erhöht vom Flussbett, stellten wir uns für die Nacht hin. Stille und 1000 Sterne, was wollten wir mehr.

Der nächste Tag entpuppte sich zu einem richtigen Abenteuertag. Der mittlere Teil des Ugab Riverbed Trails, wurde von einer Ewigkeit nicht mehr befahren.

zugewachsener Ugab Riverbed Trail, Damaraland 4 Salz-Sand-Tau von den Sträuchern, Dreck pur für BRECH, Ugab Flussbett 4
Zugewachsene Pfade mit 3m hohem Schilf, Elefantenpfade, Sumpf und extreme Auswaschungen, versperrten uns immer wieder den Weg.
Zudem kam der Drill, das hinter jeder Kurve ein Elefantengetöse losgehen konnte. Aaaaahhhhhh
BRECH verwandelte sich immer mehr zu einem Sumpf-Dreckspatz.

Ugab Riverbed Trail, Damaraland 3 schmales Flussbett, Ugab Valley, Damaraland 4
Später öffnete sich das Tal langsam und der Weg wurde wieder gut fahrbar. Gute Wasserstrasse und schmales Bachbett, so ist's voll easy.

Brandberg 2
Ein runder Fleck in der Landkarte, das Brandberg Massiv, mit der White Lady Felszeichnung.
Die Lady liessen wir mal Lady sein, und kurvten einfach so um das ganze Massiv rum. (Peter meint, die weisse Lady sitzt ja neben mir ;-)

Messum02
Über eine Wellblechpiste ging es weiter zum Messum Krater.
Eine gigantische Mondlandschaft.
Der Krater hat einen Durchmesser von 25km. Für zwei Tage, genossen wir die Weite, die Farben, den Wind und die Stille.

gigantische Welwitschia mirabilis, Piste durch Messum Krater 5 Chopf-Steinritzer, Pfusiplatz nach Verbrande Berg
In dieser Gegend gibt es viele grosse Welwitschia mirabilis. Eine der älteste Pflanzengattung der Erde, die mehrere hundert Jahre alt werden kan.
Unser Stein-Smily macht vielleicht auch mal Geschichte!

Skeleton Coast 2 Schiffswrack, Zeila of Hagana 2008, unterhalb Henties Bay 2
Bereits beim Messum Krater hatten wir einen echten "Temperatursturz". Von der Hitze gegart, sind wir die Kälte nicht mehr gewohnt. hihihi, bei 22 Grad ziehen wir schnell mal einen Pullover über. Weicheier!!!!!!!

Der Atlantik ist erreicht. Jippiiiiii
Lange ist es her, seit wir ihm in Südafrika tschüss gesagt haben.
Entlang der Skeleton Coast, fahren wir die hartgepresste Salzpiste runter, Richtung Swakopmund.
Eine berüchtigte Küste, an der viele Schiffswracks liegen. Wie zum Beispiel die Zeila of Hangana vom 2008.

Stadtrundfahrt mit Velo, beim Jetty von Swakopmund Shoppingstrassen von Swakopmund 3
Jacke an und Fahrrad raus. In Swakopmund, das sehr "Deutsch" ist, radelten wir die Gassen ab, und machten einen extra Bogen um den ersten Weihnachtsvorboten. laaalalalaaaaa

Östlich der Stadt liegt der tolle Campingplatz "Sophia Dale", geführt von Metzgermeister Manfred und Michaela. Eine Oase zum erholen und leckere Sachen einkaufen, wie selbstgemachten Frischkäse, Wurst und Wildfleisch. hmmmmmmmmm

Spitzkoppe7
Jacken weg, und ab in das heisse dampfende Landesinnere.
Zur Spitzkoppe.
Sie wird als das Matterhorn Namibias bezeichnet. Das mussten wir natürlich überprüfen!!! hihihi

Die Felslandschaft, wie auch die speziellen Felsbogen sind sehr sehenswert.
Besonders bei Sonnenuntergang verfärben sich die Felsen knallrot.

Bull's Party, Ameib Guest Farm, Erongo Berge 7 Phillip's Cave, Ameib Guest Farm, Erongo Berge 3
Unser nächstes Ziel lag 90km weiter östlich. Die Ameib Gästefarm, in den Erongo Bergen.
Ein riesiges Gebiet, das auch Wildtiere beherbergt. Jedoch eher bekannt ist für die Phillip's Cave, mit den Jahrtausend alten Felsmalereien und der "Bull's Party", gigantische Granitblöcke.

Wir erreichen Windhoek und stehen nun bei der Gästefarm Elisenheim.
Hier treffen wir auf die Weltrekordreisenden, Emil und Liliana aus der Schweiz.
Seit 30 Jahre sind sie unterwegs, wir haben uns viel zu erzählen und verbringen tolle Stunden miteinander. Der Gesprächsstoff geht so schnell nicht aus :-)))) Gewaltig!

Nun aber ab die Post, mit diesem neuen Blog und viel Spass beim lesen.
Wir machen in der Zeit Windhoek unsicher und kaufen paar Liter Öl für unser Arbeitstier BRECH.

Namibia Teil 2

Namibia Teil 1, Popa Falls - Kaokoveld

21 Tage, 1970km
Total: 926 Tage, 101'920km

Namibia ! Wir sind da!
Die Grenze "Mohembo" war voll easy. Ein 90 Tage Visum und das Carnet Prozedere, war innerhalb von paar Minuten erledigt. Juhuiiiiiiii

Jippiiiii, eusi neu T4A Strassenkarte 2 Routenplanung im Ngepi Camp, Popa Falls 1
Damit wir auch die kleinsten und verrücktesten Wege fanden, besorgten wir uns die "Tracks4Africa" Strassenkarte. Obwohl wir T4A auf dem iPad hatten, die Karte musste her.
Mit der Hilfe eines Cymot/Midas Mitarbeiter in Rundu, wurde diese Karte extra für uns, von Windhock nach Oshakati geliefert. Gewaltig, sie kam am nächsten Tag an. Respekt.
Sie ist echt für jedermann zum empfehlen. Hier ist alles drin, von Bachbett Trails, zu abartigen Off Road Pisten und den Camps, findet man auf dieser Karte alles in super Auflösung.

sicheres baden im Hippokäfig, Ngepi Camp, Okavango Popa Falls WC auf 3m Höhe, Ngepi Camp
Kurz nach der Grenze, am Okavango, liegt das Ngepi Camp. Ein Unikum von einem Camp. Jede Dusche, jedes WC ist ein Foto wert. Und die Plätze liegen direkt am Fluss, mit Blick auf die Hippo's und Crocs. Besonders cool, das "Popa Fall WC", das auf 3m Höhe lag. Die Duschen ein Traum, riesig unter einem Baum, mit Blumen unter freiem Himmel.
Auch das Pool ( Word's 1st Hippo + Croc Cage Dive) war einzigartig. Mit der Flussströmung kommt man hier sogar zum schwimmen. Wir genossen all die tollen Einrichtungen und schmiedeten Pläne für unsere Weiterfahrt. Einfach sensationell hier!!!!!!!!!!

Meloneneinkauf, unterwegs nach Ruacana 5 in den Strassen von Uutapi 1
Weiter ging es dem Okavango Fluss entlang, der die natürliche Grenze zu Angola bildet.
Hier oben findet man noch das Schwarzafrika, hier leben die San und Herero. Wir kamen an vielen Kraal's vorbei und einer Gegend, die super Strassenmärkte hatte. War das lecker!

Und! Der Tacho meldet!
100'000km auf dieser Reise gefahren. Danke liebe BRECH, das du so tapfer alles mitmachsch, wo au immer mir Dich dure jaget :-)

unterwegs, entlang der Angolischen Grenze im Kavango Bezirk 21 Riesige Bier- und Colalager, unterwegs durchs Owamboland 1
Die Hütten sind sehr einfach gehalten. In einsameren Gegenden nur mit natürlichen Ressourcen, und je näher einer Stadt, in Wellblech-Version.

Freitag und Samstag ist Hochbetrieb beim Bierkauf. Cola immer. Kaum zu glauben, wo sie das Geld für die Mengen her haben!!!!!! einszweisuffa

eine Blüte vom "Ombalantu" Giant Baobab, Uutapi 5 eine Blüte vom "Ombalantu" Giant Baobab, Uutapi 2 "Ombalantu" Giant Baobab, früher ein Post Office, Uutapi 3
Unser Weg führte beim Riesen Baobab "Ombalantu", in Uutapi, vorbei. Das Innere des Baumes war früher Treffpunkt, ein Post Office, ein Gefängnis, eine Kirche und jetzt für den Tourismus offen. Es war auch das erste mal, das wir einen Baobab in Blüte sahen. Wunderschön.

Über die Ruacana Falls, kamen wir zum Kunene River, der auch hier die natürliche Grenze zu Angola ist.

Stossstange einklappen für den verrückten Kunene 4WD Trail, Swartbooisdrif-Epupa Falls Kunene 4WD Trail, Swartbooisdrif-Epupa Falls 2
Die erste Teilstrecke bis Swartbooisdrif war eine tolle Piste, die durch schöne Flusslandschaft führte.

Die Strecke von Swartbooisdrif bis Epupa Falls, ist der bekannte "Cunene 4WD Trail". Er soll nicht ganz ohne sein. Das schreit nach BRECH!
Für die 100km soll man 2 Tage einrechnen. Okay, Stossstange einklappen und ab geht's. rumpeldidumpel

schöne Himba Begegnung auf dem Kunene 4WD Trail, Swartbooisdrif-Epupa Falls 4 - Arbeitskopie 3
Diese Tage waren super. Tolle Landschaft, cooler Trail und super Begegnungen mit Himba's. Gaffgaff
Hier kommen wirklich nicht viele Touristen vorbei.
Von einem Einheimischen erfuhren wir, das diese Strecke verbessert werden soll. Zu viert wollen sie in einem Jahr da durch, die Bäume zurückschneiden und die Piste verbessern. Hmmmm...sicher nicht einfach, da die Regenzeit bald im Anmarsch ist.

Epupa Falls Dorf 2 Himba-Frau beim einkaufen, Epupa Falls Camp 1
Epupa Falls, bekannt durch die Wasserfälle, ist ein kleines Nest ganz im Nordwesten von Namibia.

Hier laufen die Himba's zum "Dorflädeli" und kaufen Hörnli und Ketchup. Hihihi.
Alternative ist Maisbrei oder Büchsenfood, den was frisches gibt es hier nicht mehr. Leider!
Der Boden und das Wasser wären da, aber die Tradition ist nicht auf das eingestellt. Nur einmal im Jahr Maisanbau!!!!!!! Tradition ist bei den Himba's sehr wichtig.

Blick vom Epupa Falls Camp
Es ist Ende der Trockenzeit und die Fälle führen wenig Wasser. Doch das Natur-Schauspiel ist trotzdem wunderschön.
Abends gibt es bereits ab und zu Regengüsse. Ist die kleine Regenzeit im Anmarsch?

Epupa Falls
Irre das Farbenspiel.

Epupa Falls 9 Omarunga Camp, Epupa Falls 1
Die Flusslandschaft ist beeindruckend. Palmen säumen das ganze Ufer des Kunene River.
Wir geniessen die kühlere Brise vom Wasser und schlagen unser Camp unter Palmen, auf dem Community Campingplatz auf.

Südafrikas heftigste Off Road Piste, Van Zyl's Pass 9 Südafrikas heftigste Off Road Piste, Van Zyl's Pass 11
Das nächste Abenteuer ruft. BRECH ist nimmersatt ;-)
Der sagenumwobene Van Zyl's Pass. Einer der verrücktesten Off Road Strecken im südlichen Afrika. Haarsträubende Geschichten gehen Ihm voraus. Hmmm...das müssen wir uns anschauen. Der Nervenkitzel ist da und BRECH in Top-Form. Yeahhhhhh

Südafrikas heftigste Off Road Piste, Van Zyl's Pass 15 Steine legen bei extrem steiler Piste, Van Zyl's Pass 6
Wir gaben uns Zeit, krochen, krabbelten und stiegen die Felsstufen rauf und runter.

Schliefen unter dem Sternenhimmel und konnten es kaum erwarten, das es wieder morgen wurde, um weiter zufahren.
An paar Stellen mussten wir mit grossen Steinen, eine bessere Linie bauen. Schwitz keuch, Action war angesagt. Yyyyyyhhhhhaaaaaa

Van Zyl's Pass 4
Vor dem letzten richtig steilen Abgang, hatten wir ein grandiosen Ausblick auf das Marienfluss-Tal.
Den Blick eingesogen und den Rest noch runtergekrabbelt. Unten heil angekommen und das ganze mit einem "Jippiiiiischen" Freudentanz besiegelt.

Hier lagen viele beschriftete Steine um einen Baumstamm rum, das offizielle Roadbook.
Auch wir schleppten einen Stein vom Flussbett her und kritzelten in, mit unserer Widmung, voll. g'schafft, jippiiiiii

Marienfluss Tal 6
Im flotten Tempo fuhren wir das ganze Marienfluss-Tal hoch. Märchenhafte Gegend.

Syncro Camp am Kunene, Marienfluss Tal 2 Tomaten von Eigner Ryan und Sarah "CH", Syncro Camp, Marienfluss Tal 1
Bis zum Camp Syncro, das direkt am Kunene River liegt.
Seit Anfang dieses Jahres, führen dies Ryan und Sarah, aus der Schweiz.

Letztes Jahr zerstörte ein Brand und eine Flut fast das ganze Camp.
Mit viel Liebe und harter Arbeit haben sie dieses Camp wieder neu aufgebaut.

Hut ab, tolle Arbeit habt Ihr geleistet. Auch zwei massive Stein-Bungalows sind in Arbeit. Ein kleines Paradies, das wir mega gerne weiterempfehlen.
Die Krönung waren die frischen Tomaten aus Ihrem Garten. 2 Kilo konnten wir Ihnen abkaufen. Juhuiiii, unser Menüplan für die nächsten Tage sah wieder bombastisch aus. hmmmmm

Wettermässig hatten wir von Gewitter, Wind und Sonne alles. Einmal um Mitternacht war es immer noch 35 Grad draussen, ein Rekord! Der Riesenpropeller lief auf Hochtouren.

Wegweiser "Rote Tonne", Hartmann Tal Wegweiser "Blaue Tonne", Hartmann Tal Wegweiser "Grüne Tonne", Hartmann Tal (1) Wegweiser "Orange Tonne", Hartmann Tal (1)
Weiter über das Hartmanns-Tal (Grüsse an RoWe) und vorbei an all diesen bunten Tonnen, die als Wegweiser in der Wüste dienen.

Piste vom Khumib zum Hoarusib River, um den Mount Himba Sphinx 3
Richtung Süden kamen wir an wunderschönen Landschaften vorbei.
Entlang und im Khumib Flussbett fahrend, rauf zum Mount Himba, und wieder runter ins Hoarusib Flussbett. Über Stock und Stein Richtung Puros.

Hoarusib riverbed, Puros Canyon 3 (1) Pfusiplatz, Amspoort, Hoanib River 4
Die Strecke durch den fantastischen Puros Canyon überraschte uns mit vielen Furten im Hoarusib River. Einfach geil hier! Do trüllsch fascht dürre yaaahh

BRECH, Ganias Flats, Piste zum Hoanib River 5
WIR SIND AUF DEM MOND...

Ecke Amspoort Gorge/Hoanib Riverbed.

Wüsten-Elefant, Hoarusib riverbed, Puros Canyon 8 Giraffe, Hoanib riverbed 4WD trail 6
Wir Glückspilze sahen die seltenen Wüstenelefanten. Bereits im Puros Canyon begegneten wir einem Paar und hier im Hoanib Riverbed einer ganzen Herde.
Der Baby Elefant trötete uns die Ohren voll. Mama Elefant war im Anmarsch und wir im Abmarsch. brummmmvollgas

Viele Giraffen, Oryx-Antilopen und Springböcke begleiteten uns in den Flussbetten.

Community Camp, Khowarib Schlucht 4
Zum Abschluss unserer Kaokoveld Tour, ging es in die Khowarib Schlucht.
Extremer Pulverstaub, trikige Ein- und Ausfahrten im Sandgestein, tiefsandiges Flussbett und 40 Grad im Schatten. Let's go.

Über zwei Wochen waren verstrichen seit unserer letzten Tanke. Über 1000km Off Road Pisten, von schwer bis leicht, schluckten viel Diesel weg.
Immer wieder checkten wir die Tankuhr, um auszurechnen, was für Abwege noch drin lagen bis zur nächsten Tankmöglichkeit.

Mit einer sehr guten Reserve kamen wir in Kamanjab an. Ein kleines Dorf. Diesel gab es und zwei kleine Supermärkte für das nötigste.
Von unseren Freunden bekamen wir den Tipp, zum Overlander Camp "Oppi Koppi" zu gehen.

Hier stehen wir nun, entstauben uns, gehen fein essen (Zebra + Kudu Staek mmmhhhh) im Oppi Koppi und schreiben diesen Blog.

Nun steht der Etosha National Park vor der Türe. Sind gespannt was wir da alles erleben. Machet's guet und bis bald..............

IMG_3603 Mampfimampf im Oppi Koppi Camp, Kamanjab 2
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