31.März – 21.April 2022

Die grossen Städte liegen hinter uns, wir geniessen das weite Land. Der 10’000km 5er Radwechsel, mit Rundum-Kontrolle, war mal wieder fällig. Immer wieder kamen neugierige Amis zu uns, um uns mit Fragen über BRECH zu löchern. Die positive Reaktion von allen Seiten ist mega hier. Einer kam nach einer halben Stunde wieder und brachte uns einen Lunch vorbei. Wir waren sprachlos, so mega lieb. Nicht nur auf dem PCT gibt es die Trail Angels, auch hier per Auto 🙂

Finken klar und ab in den Shenandoah National Park. Ein 170km langer Skyline Drive, führt uns durch diesen Park. Hier kreuzt der Appalachian Trail, 32x die Strasse. Ein paar Meilen nahmen wir unter die Füsse, schöne Erinnerungen von unserem PCT2021 kamen hoch.

Eine grandiose 360Grad Rundumsicht, hatten wir auf einem Feuerturm. Genial. Zur Stärkung eine Wurst vom Grill. Yummy yummy, gahts üs guet.

Am südlichen Ende des Shenandoah NP, geht es übergangslos in den Blue Ridge Parkway. Weitere 755km über den Kamm der Appalachian Mountains. Fantastische Ausblicke und Wanderungen hielten uns hier einige Tage fest. Im nördlichen Teil gab es dann das absolute Highlight. Unser Wiedersehen mit Rosemarie und Werner, mit Fidibus. Zusammen wollten wir den Great Smoky Mountain NP fahren. Doch soweit kam es nicht. Der Schnee machte uns einen Strich durch die Rechnung. Die Strassen wurden gesperrt und wir eingeschneit. Egal, wir hatten soooooooo viel zum quasseln und feiern. Es war einfach nur MEGAAAAA.

Wieder im Flachland, hiess es Abschied nehmen auf unbestimmte Zeit. Wir fahren in den Süden und Sie in den Nordwesten. Tschüss und allzeit gute Fahrt.

Wir düsten nach Atlanta, zum Stone Mountain State Park. Ein riesiges Bildnis von Jefferson, Jackson und Lee, ist hier in die 263m hohe Granitwand eingemeisselt.

Nach dem super Tipp von Fidibus, Abstecher in die Kolonialstadt Savannah. Wunderschöne Häuser und Strassen. Gefiel uns sehr gut.

Wie alles hier, sind auch die Einkaufsläden in XXL gehalten.

Knall auf Fall hatten wir Sommer. Schwitzt schwitz. Doch unsere AC war noch im Urlaub. Kein Gas mehr, also ab in den Walmart der fast alles hat. Selber geflickt, hihi. Und! Funktioniert wieder jippiiiiiii

Traumstrände in Florida. War das herrlich, wir genossen das Meer, Wind und Wellen. Doch das Oster-Weekend kam und damit auch Unmengen von Menschen. Wir hauen ab in das Hinterland.

Im Ocala National Forest, am Ocklawaha River, fanden wir einen genialen Campsite. Die Stille teilten wir mit den Alligatoren und ab und zu Fischers Fritze. Eine Kajaktour rundete unsere Ostern rundum ab. Weiter im Süden des Ocala NF, gab es coole Off Road Pisten für BRECH. Und Machete-Peter war Vollgas im Einsatz.

Der Hammer Camper Traumplatz …

Zwischendurch mal einen Ami-Burger. Yummy, und am nächsten Tag frisch und munter los Richtung Key West. 1700 Inseln und die wichtigsten sind mit 42 Brücken verbunden. wowow

Eine geniale Strecke von ca. 200km, bis runter zum südlichsten Punkt in Key West. Noch Stunden sind wir durch die Strassen von Key West geschlendert, war soviel los. Speziell auch der Startpunkt des Highway 1. Seit Halifax, unser meistgefahrener Highway.

Mitten in den Keys, ergatterten wir den allerletzten Platz auf einem State Park. Eine Nacht wurde von jemandem gecancelt und wir pikten den rechtzeitig auf. Komplett Ausgebucht über Monate! Verrückt! Wir lassen den Südlichsten Punkt ausklingen und geniessen den Abend. PROST. Und uf gliiiiiiiiii